Ein unerwartetes 2,5 zu 5,5 gegen die SF Heinsberg
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- Veröffentlicht: Donnerstag, 27. November 2025 17:43
Nach einer turbulenten Woche vor dem Spieltag, in der wir 2 Covid-Fälle im Team hatte, traten wir am Sonntag um 11 Uhr gegen die SF aus Heinsberg an, die wir im letzten Jahr im Abstiegskampf 6:2 besiegen konnten!
Nochmal ein Danke an Tobias Franck und Victor Hetterle für das kurzfristige Einspringen.
Der DWZ-Durchschnitt beider Mannschaften war nahezu ausgeglichen, auch wenn die fehlende DWZ-Zahl vom FM Jan Mechelen den Schnitt von Heinsberg etwas nach unten zieht (Rheydt 1914 zu Heinsberg 1917).
Da ich aufgrund meiner Urlaubsrückkehr in der Nacht nicht mitgespielt, sondern mich auf das Zuschauen beschränkt habe, stellte sich im Verlauf des Tages bei mir ein Dejà Vu ein. So einen Verlauf hatte ich zuletzt schon mal erlebt. Am zweiten Spieltag der Vorsaison. Die geneigten Leser der Spielberichte, ist dieses Spiel vielleicht noch in Erinnerung der der Bericht deutlich anders ausfiel an sonst. Auch bei diesem Spiel haben wir wieder Punkte en masse über den Tisch gereicht.
Daher heute im Schnelldurchgang die einzelnen Bretter ohne chronologischen Verlauf
An Brett 1 kam Markus Reinke gut aus der Eröffnung verpasste dann im Mittelspiel den richtigen Zeitpunkt des Bauernvorstoßes und musste danach ein Endspiel mit Minusbauern verteidigen. Leider hatte er diesmal keine Chance und musste sich in die Niederlage fügen.
An Brett 2 hatte Gordon C. Fowler nach einem Figuren- und Qualitätsopfer eine gewonnene, aber sehr komplizierte Angriffsstellung auf dem Brett und übersah einen Konter und musste aufgeben.
An Brett 3 sah sich Claus Hamacher mit einer Eröffnungsüberraschung konfrontiert, schaffte es aber gut gegenzuhalten. Letztendlich einigten sich beide auf ein Remis.
An Brett 4 scheiterte Christian Hamacher an der Situation des Mannschaftskampfes. In besserer Stellung fand er keine gute Fortsetzung, aber Remis kam nicht in Frage wegen des Mannschaftskampfes. Und dann passierte es, auf Inkrement angewiesen, dachte er einmal eine Sekunde zu lange nach und verlor durch Zeitüberschreitung.
An Brett 5 überspielte Vadim Bondarchuk seine Gegner nach und nach und gewann die Figur für zwei Bauern und nach ein paar präzisen Zügen auch die Partie.
An Brett 6 übersah Alex Amend im Mittelspiel eine Taktik, die eine ausgeglichene Stellung in eine Verluststellung verwandelte. Aber hier und das war das einzige Mal an diesemm Tag, gaben die Heinsberger das Kompliment zurück und der Gegner erlaubte soviel Mattangriff, dass er selbst Dauerschach geben musste.
An Brett 7 hatte Tobias Franck eine schöne Stellung sich erarbeitet, aber gegen einen sich zäh verteidigen Gegner fand er keine Fortsetzung die Stellung zu verstärken. Daher obwohl er alles versucht hatte, am Ende Remis.
Und am Brett 8 kämpfte Victor Hetterle mit der Aktivität des Gegners und wie es soft schon passiert ist, wenn man glaubt, das Schlimmste überstanden zu haben, kommt der Fehler. Auch hier passierte genau dies. Ein unbedachter Tausch führte in ein verlorenes Endspiel.
Somit verloren wir 2,5 zu 5,5. Es hätte auch ganz anders ausgehen können.
Wie heißt es so schön, Mund abputzen und weitermachen, am 14.12. geht es nach Duisburg.
Dirk Heß,
Mannschaftsführer RSV I