Ein spannendes, aber erfolgreiches Spiel gegen die Mannschaft von PSV Duisburg

In der Vorweihnachtszeit führen wir nach Duisburg. In der letzten Saison haben wir an gleicher Stelle das Spiel relativ klar mit 5,5 zu 2,5 verloren
Auch in diesem Jahr war Duisburg leichter Favorit, was an den DWZ-Durchschnitten beider Mannschaften zu sehen war, (Rheydt 1946 zu Duisburg 1976).

José Alonso half am 8.Brett als Ersatz aus, und bewies mit seiner Partie, dass Spielpraxis alles ist. Ich glaube, dies war seine vierte Turnierpartie in dieser Woche.

Auch wenn Duisburg mit sieben Spielern und wir mit sechs Spielern aus dem Match der Vorsaison antraten, ergab sich nur eine Partie mit der gleichen Paarung, wenn auch mit vertauschten Farben. Dies war meine Partie.

Oliver Hehlke und ich (Dirk Heß) scheinen aber aufgrund unserer Spielstile nicht wirklich gut zusammen zu passen. Wie im letzten Jahr trocknet die Stellung sofort aus und wir fügen uns in eine Zugwiederholung nach 20 Zügen. Kleiner Funfact dabei ist, dass mein Gegner am Ende mehr Bedenkzeit auf der Uhr hatte als zu Beginn der Partie. 0,5:0,5
Leider war dies nicht die erste beendete Partie, da Alex Amend in eine Eröffnungsfalle gelaufen war und die Partie schon etwas früher verloren war. 1,5:0,5

Kommen wir nun zur Spielpraxis oder auch José genannt. Er konterte die Bemühungen seines Gegners am Königsflügel gekonnt aus und konnte mit seinen Türmen in die gegnerische Stellung eindringen und die Aufgabe zum 1,5:1,5 erzwingen.

Maxims Papusha Partie war kompliziert. Ich muss zugeben, dass ich vieles davon nicht verstanden habe, aber am Ende steht ein Remis, was, wie das Endergebnis zeigen wird sehr wichtig war (diese Floskel ist natürlich Unsinn, aber halt eine Floskel). 2:2

Boris Wolkoski macht mit Weiß wieder seine Borissachen (Kleve scheint erfolgreich aus dem Gedächtnis gestrichen) und schiebt den Gegner langsam, aber sicher zusammen und lässt diesmal seinem Gegner im Gegensatz zu letztem Jahr nicht entwischen. 2:3

Ähnlich wie bei Maxim verstehe ich bei der Partie von Claus Hamacher nicht viel. Aber er navigiert erfolgreich durch die Untiefen der Stellung und führt die Partie am Ende in den sicheren Hafen, sprich gewinnt. 2:4

Vielleicht habe ich über die Feiertage zu viel vergessen oder auch gegessen, so dass ich mich hier von einer Redensart zur Nächsten hangele. Es scheint so, als ob der Jahresabschluss in allen Facetten bei mir Wirkung zeigt. Wir führen also 4:2 und Gordon Fowler führt mannschaftsdienlich ein Turmendspiel sicher ins Remis (und macht keine Gewinnversuche). Somit ist der Mannschaftskampf gewonnen, (2,5:4,5) so dass die Niederlage von Vadim Bondarchuck nach ca. 5 Stunden Spielzeit zwar persönlich sehr ärgerlich ist, da er gefühlt sehr lange am längeren Hebel (sprich Angriff) war, aber am Ende nur Ergebniskosmetik war.

Somit setzen wir uns nun mit vier Mannschaftspunkten im Mittelfeld fest.

erstellt von Dirk Heß
Mannschaftsführer RSV I

 

Rangliste nach Runde 4
Rg
Mannschaft
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
MP
BP
1
(2045)
X   4.0     5.5     6.0 5.5
7
21.0
2
(1968)
  X       4.0 5.0 5.0   5.0
7
19.0
3
(2061)
4.0   X 4.0       5.0 6.0  
6
19.0
4
(2002)
    4.0 X     3.5 4.5   4.5
5
16.5
5
(2014)
        X 4.0 4.0   2.5 6.5
4
17.0
6
(1990)
2.5 4.0     4.0 X     4.5  
4
15.0
7
(2015)
  3.0   4.5 4.0   X 3.5    
3
15.0
8
(1972)
  3.0 3.0 3.5     4.5 X    
2
14.0
9
(1977)
2.0   2.0   5.5 3.5     X  
2
13.0
10
(1952)
2.5 3.0   3.5 1.5         X
0
10.5

 

 

Zusätzliche Informationen